Notizen des Morgens

Ich werde den Tag gestern nicht vergessen. Du hattest eine unglaublich warme, so ehrliche und aufrichtige Ausstrahlung von innen, wie ich sie noch nie bei jemanden erlebt habe. Alles um uns herum war viel zu schön um Schluss zu machen. Die Sonne schien freundlich auf uns; der Ausblick auf die grünen Wälder, auf die Berge, auf das Feld vor uns. Der Wind rauschte angenehm durch die Felder; ein Duft von Sommer. Ein Sommer ohne dich.

Ich wollte noch Garden State mit dir gucken, den Film, als ich nach dem Theater, an dem Tag an dem deine Schwester Geburtstag hatte, spontan zu dir gefahren bin. Ich weiß noch wie du auf dem Bett und ich vor dir auf dem Teppich saß, weil ich zu schüchtern war, wie wir bis tief in die Nacht redeten und lachten, wie ich innerlich nicht fahren wollte.


„I was swimmin´ in the Carribean
Animals would hide behind the rocks.
Except the little fish
But he told me east was west
Tryin' to talk
Where is my mind?"
Ich mache unbewusst das Lied an und es reißt mich zurück, mit einer derartigen Wucht. Ich könnte liegen, lachen, toben, sitzen, mich ins Nichts fallen lassen oder schreien, nichts würde etwas bringen. Ich gehe durch die Welt, mein Zimmer kann ich nicht mehr sehen, das Haus ist zu einer kleinen einengenden Wohnung geworden, und alles scheint verschwommen zu sein, weil die Tränen nicht aufhören.
8.5.11 07:48
 


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